Wohngruppe Schulbildung Rossfeld

ABC Schulbildung

Die wichtigsten Informationen rund um den Schulalltag

Absenzen

Ist Ihr Kind krank oder kann es nicht zur Schule kommen? Bitte melden Sie das so früh wie möglich beim Sekretariat über die App «Klapp», per E-Mail oder per Telefon.

E-Mail: schulbildung@rossfeld.ch
Telefon: +41 31 300 02 61

Siehe auch: Krankheit

Adressänderung

Bitte melden Sie Adressänderungen oder neue Kontaktdaten von Ihnen und Ihrem Kind so früh wie möglich beim Sekretariat über die App «Klapp» oder per E-Mail.

E-Mail: schulbildung@rossfeld.ch

Adresse Schule Rossfeld: Reichenbachstrasse 111 und 122

Unsere Schule hat zwei Standorte an der Reichenbachstrasse:

Reichenbachstrasse 111 – Hauptstandort der Schule
Hier befinden sich sieben Klassen, fünf sozialpädagogische Wohngruppen, Therapieräume, das Leitungsteam der Schulbildung, Sozialpädagog:innen, Geschäftsleitung, Administration und Therapieleitung.

Reichenbachstrasse 122 – Hauptstandort der Stiftung Rossfeld
Hier befinden sich drei Oberstufenklassen, zwei sozialpädagogische Wohngruppen, verschiedene Therapien.

Die beiden Standorte sind etwa 300 Meter voneinander entfernt und über Quartierwege gut erreichbar.

Ambulanter Dienst

Der Ambulante Dienst unterstützt Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen, die eine Regelschule im Kanton Bern besuchen. Zurzeit begleiten wir rund 200 Schüler:innen vom Kindergarten bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit. Wir klären jeweils den Unterstützungsbedarf ab, zum Beispiel Förderlektionen und persönliche Assistenz. Gerne organisieren wir Schnupperbesuche.

Haben Sie Fragen? Schreiben Sie Christian Kiener, Leiter des Ambulanten Dienstes, eine E-Mail an: christian.kiener@rossfeld.ch.

Mehr Informationen: Ambulanter Dienst

Anlässe

Während des Schuljahres finden Ausflüge, Museumsbesuche und Projektwochen statt. Sie sind Teil des Unterrichts. Zudem gibt es jedes Jahr verschiedene Anlässe für Schüler:innen und Eltern, zum Beispiel

  • Elternabende,
  • Infoveranstaltungen,
  • Workshops für Eltern,
  • Feste.

Wir informieren Sie frühzeitig über alle Anlässe. Berichte zu unseren Anlässen finden Sie auch im Newsletter und auf unseren Social-Media-Kanälen.

Einige der Anlässe sind öffentlich. Dann freuen wir uns über viele Besucher:innen.

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Anmeldung

Der Kanton Bern sorgt mit dem besonderen Volksschulangebot dafür, dass Kinder mit einem besonderen Bildungsbedarf im Kanton Bern eine besondere Volksschule besuchen können. Der Unterricht ist dort auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

Wir unterstützen Schüler:innen mit körperlichen Behinderungen. Möglich ist:

  • Ihr Kind besucht unsere besondere Volksschule im Rossfeld oder
  • Ihr Kind besucht die Regelschule an seinem Wohnort – unterstützt durch unseren Ambulanten Dienst.

Die Anmeldung läuft über die Erziehungsberatungsstelle in Ihrer Region. Die Schulinspektorin oder der Schulinspektor weist Ihr Kind einer besonderen Volksschule zu.

Hier finden Sie die Adressen der Erziehungsberatungsstellen im Kanton Bern: Regionalstellen

Siehe auch: Zuweisung

Arzt

Einmal pro Jahr untersucht unsere Neuropädiaterin alle Schüler:innen. Die Untersuchung findet bei uns in der Schule statt. Das Sekretariat lädt Sie zum Termin ein.

Berufswahl

Die Berufswahl steht ab dem Zyklus 3 im Fokus. Die Lehrpersonen und Ergotherapeut:innen unterstützen die Schüler:innen im Berufswahlprozess. In diesem Prozess werden verschiedene Berufsgruppen thematisiert, Grundlagen eines Bewerbungsprozesses vermittelt und Schnupperbesuche organisiert. Eine IV-Eingliederungsfachperson ist zudem beratend für die Schüler:innen und Eltern zuständig. Die Hauptverantwortung für die Berufswahl tragen die Eltern.

Besondere Volksschule

Unsere Schule ist eine vom Kanton Bern anerkannte besondere Volksschule. Wir bilden, fördern und begleiten Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen ab vier Jahren bis zum Schulaustritt. Wir führen zehn Klassen in den drei Stufen: Kindergarten, Primarschule und Oberstufe (Zyklus 1 bis 3). Jeweils sechs bis neun Schüler:innen sind in einer Klasse.

Wir orientieren uns am Lehrplan 21 und nutzen die entsprechenden Lehrmittel. Jedes Kind fördern wir nach seinen Fähigkeiten und setzen dabei individuelle Lernziele. In jeder Schulklasse unterstützt eine Heilpädagogin oder ein Heilpädagoge sowie eine Praktikantin oder ein Praktikant die Lehrperson.

Unsere schulischen Heilpädagog:innen arbeiten eng mit unseren Therapeut:innen und Sozialpädagog:innen zusammen. So können wir jedes Kind gezielt fördern.

Die besonderen Volksschulen im Kanton Bern

Siehe auch: Zyklus 1 bis 3

Beurteilung

Wir schreiben für alle Schüler:innen einen Förderbericht. Je nach Stufe erhalten die Schüler:innen zudem einen Beurteilungsbericht oder eine Unterrichtsbestätigung. Wir nennen den Förder- und Beurteilungsbericht Lernbericht.

Gut zu wissen: Wir geben den Lernbericht im gleichen Rhythmus wie die Regelschule ab.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Beurteilung und zu den Übertritten:

Beurteilung und Übertritte im besonderen Volksschulangebot

Bewegung & Sport

Bewegung und Sport sind wichtig. Sie fördern die Gesundheit, die Entwicklung und das Miteinander. Unser Sportunterricht bietet allen Schüler:innen viele verschiedene Bewegungsmöglichkeiten. Das Ziel ist, dass alle ein passendes Angebot finden und Spass daran haben. Die Lehrpersonen finden immer wieder Lösungen, damit alle gemeinsam Sport machen können. Neben inklusiven Sportangeboten haben wir auch Sportunterricht speziell für Schüler:innen im Rollstuhl.

Bezugsperson

Jeder/jede Schüler:in hat aus jeder Fachgruppe eine feste Bezugsperson. Sie ist Ansprechperson für Kind und Eltern – in und ausserhalb der Schule. Die Bezugspersonen arbeiten als Förderteam eng zusammen.

Siehe auch: Förderteam

Bildungs- und Kulturdirektion (BKD)

Die Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) des Kantons Bern ist zuständig für die Schulbildung. Sie beaufsichtigt und finanziert auch die besonderen Volksschulen im Kanton.

Die BKD umfasst mehrere Ämter. Das Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung (AKVB) führt diese Bereiche

  • Kindergarten und Volksschule,
  • schulergänzende Angebote,
  • die kantonale Erziehungsberatung sowie 
  • die anerkannten Musikschulen.

18 Schulinspektorate beaufsichtigen den Kindergarten und die Volksschule.

Zum Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung (AKVB)

Besuche

Besuchen Sie unsere Schule und lernen Sie den Schulalltag kennen. Schulbesuche sind jederzeit in Absprache mit den Lehrpersonen oder der Schulleitung möglich.

Computer

Für Schüler:innen mit Einschränkungen in der Motorik sind Computer und moderne Medien wichtige Hilfsmittel. Sie unterstützen im Lernen, motivieren, helfen, die Leistung zu steigern, bieten neue Möglichkeiten und fördern so Inklusion.

In der Schulbildung Rossfeld setzen wir Computer und moderne Medien bereits früh im Schulalltag ein. Wir unterstützen die Schüler:innen im Umgang mit ihnen und gestalten die Arbeitsplätze ergonomisch und barrierefrei. Brauchen sie ein individuell angepasstes Computersystem, rüsten wir die Schüler:innen mit assistiven Technologien aus. Dazu arbeiten wir mit Hilfsmittelanbieter:innen zusammen.

Das ist wichtig: Die Eltern müssen bei der IV einen Antrag für das Hilfsmittel stellen. Die IV führt eine Liste mit Hilfsmitteln, die sie bezahlt: HVI 13.01 Hilfsmittel am Arbeitsplatz zur Schulung.

Dispensgesuch

Sie möchten Ihr Kind für einen oder mehrere Tage vom Unterricht befreien lassen? Dann müssen Sie ein Dispensgesuch schreiben. Schicken Sie das Gesuch mindestens zwei Wochen vorher ans Schulsekretariat. Fehlt Ihr Kind länger als vier Tage, dann müssen Sie das Gesuch mindestens einen Monat vorher schicken. Die Schulleitung entscheidet über das Gesuch. Sie hält den Entscheid schriftlich in der Dispensverfügung fest. Das Schulsekretariat schickt Ihnen die Verfügung und speichert sie im digitalen Archiv.

DaZ - Deutsch als Zweitsprache

DaZ-Unterricht ist für Schüler:innen, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen. Das Ziel ist: Die Schüler:innen lernen besser Deutsch und können so gut am Unterricht teilnehmen. Der DaZ-Unterricht findet in Kleingruppen oder als Einzelunterricht statt. DaZ-Stunden sind zusätzliche Stunden im Stundenplan.

Ernährung, Essen & Znüni

Unsere Küche im Restaurant Rossfeld kocht täglich frisch für die Schüler:innen und liefert das Essen auf die Wohngruppen. Es gibt immer zwei Menüs zur Auswahl: ein vegetarisches und ein Fleisch- oder Fischmenü. Bei besonderen Anlässen kocht die Wohngruppe selbst, zum Beispiel bei Geburtstagen.

Bitte beachten Sie: Bitte geben Sie Ihrem Kind kein Essen mit. Wir sorgen für die Verpflegung. Dabei achten wir auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Sie erhalten jeden Monat eine Rechnung dafür.

Siehe auch: Elternbeiträge

Elternabend

Einmal pro Jahr findet in der Schule ein Elternabend statt – jeweils zwischen den Sommer- und Winterferien. Die Schüler:innen sind nicht dabei.

Auch die Wohngruppen laden einmal pro Jahr zu einem Elternabend ein. 

Zusätzlich findet jedes Jahr ein Elternanlass zum Thema Berufsbildung statt. 

Elternbeiträge

Der Mittagstisch inklusive Essen kostet CHF 9.50 pro Mittagessen. Für zusätzliche Essen wie zum Beispiel Znüni und Zvieri bezahlen Sie keine Pauschale. Sie bezahlen nur das, was das Essen kostet. Der Kanton Bern regelt die Elternbeiträge für das Essen (Artikel 6 BVSDV).

Mehr Informationen finden Sie hier:

Elterngebühren

Ergotherapie

In der Ergotherapie üben die Schüler:innen alltägliche Tätigkeiten, zum Beispiel Schuhe binden, schreiben oder Gemüse schneiden. Bei Jugendlichen geht es auch um Tätigkeiten, die wichtig sind für die Berufswahl. Oder wir üben das Fahren mit Bus, Zug oder Tram. Das Ziel ist: Die Schüler:innen können diese Tätigkeiten möglichst selbstständig machen.

Welche Tätigkeiten wir üben, besprechen wir mit Ihrem Kind, Ihnen als Eltern und dem Förderteam. Die Ergotherapie findet meistens als Einzeltherapie statt, manchmal auch in Kleingruppen.

Siehe auch: Kostengutsprachen

Ferienordnung

Die Ferienordnung mit allen Daten und wichtigen Informationen finden Sie hier:

Ferienordnung besondere Volksschule - Stiftung Rossfeld Bern

Freizeitaktivitäten

Vor jedem neuen Schuljahr erhalten Sie und Ihr Kind eine Liste mit den Freizeitaktivitäten. Die Teilnahme ist freiwillig. Melden Sie Ihr Kind einfach mit dem Anmeldetalon an oder ab.

Gut zu wissen: Einige Angebote (z. B. Musikunterricht) kosten extra. Wir übernehmen jedoch einen Teil der Kosten.

Sport und Freizeit im Rossfeld

Förderteam

Jeder Schüler und jede Schülerin hat ein eigenes Förderteam. Dazu gehören die Bezugspersonen der Fachgruppen: Heilpädagog:innen, Sozialpädagog:innen, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen und Logopäd:innen. Das Förderteam tauscht sich regelmässig über die Entwicklung des Schülers oder der Schülerin aus. Es bespricht Förderziele und organisiert den Austausch mit den Eltern.

Siehe auch: Bezugsperson

Fotos und Videos: soziale Medien und intern

Wir veröffentlichen auf unserer Website und in den sozialen Medien regelmässig Fotos und Videos. In der Schulbildung machen wir oft Fotos und Videos von unseren Anlässen. Wir schalten die Fotos auf unserem Infoscreen in der Stiftung auf. Wir hängen sie auch im Schulzimmer oder im Eingangsbereich auf.

Wir fragen unsere Schüler:innen und die Eltern jedes Schuljahr um die Erlaubnis für die Veröffentlichung. Bei Anlässen mit externen Projektpartnern fragen wir immer separat nach der Erlaubnis.

Fremdsprachen in Regelunterricht

Wir unterrichten Fremdsprachen nach dem Lehrplan 21. Französisch und Englisch unterrichten wir ab der 3. Klasse (Zyklus 2). Wir fördern jede Schülerin und jeden Schüler auf ihrem oder seinem Sprachniveau.

Mehr Informationen zum Lehrplan Sprachen

Förderlektionen

Förderlektionen sind zusätzliche Schulstunden für Schüler:innen mit besonderem Bildungsbedarf. Sie unterstützen die Schüler:innen individuell. Das Ziel ist: Die Schüler:innen nehmen am Unterricht teil und kommen in ihrer Entwicklung voran. 

Der Kanton Bern bezahlt für jede Förderlektion eine Pauschale. Zudem gibt es einen Zuschlag. Mit diesem Zuschlag bezahlen wir weitere Personen für die Förderlektionen, zum Beispiel Praktikant:innen, Schulassistent:innen und Pflegepersonen. Der Zuschlag ermöglicht auch Therapien und weitere Angebote, zum Beispiel DaZ-Unterricht, Lebenspraktische Fähigkeiten, Berufsorientierung und Unterstützte Kommunikation.

Halbtage

Ihr Kind kann pro Schuljahr fünf freie Halbtage beziehen. Bitte schicken Sie uns den Antrag für einen Halbtag mindestens zwei Wochen im Voraus per E-Mail an: schulbildung@rossfeld.ch oder über die App «Klapp».

Hausaufgaben

Schulisches Lernen findet im Unterricht statt. Die Lehrpersonen geben manchmal Hausaufgaben. Sie dienen dazu, den Lernstoff vorzubereiten oder nachher zu vertiefen. Ihr Kind soll die Hausaufgaben alleine machen können. Falls Ihr Kind dabei Unterstützung braucht, besprechen Sie das bitte mit der Lehrperson. Die Schüler:innen üben und vertiefen den Lernstoff in der Regel im Unterricht. Das gilt auch für die Vorbereitung auf Beurteilungen.

Die Schüler:innen sollen neben der Schule genug Zeit haben, sich zu erholen und ein Freizeitangebot zu nutzen, zum Beispiel für Sport, Spiel oder Musik.

Hilfsmittelversorgung, Rollstühle und Orthesen

Wir unterstützen unsere Schüler:innen in der Ergo- und Physiotherapie auf Wunsch bei der Beschaffung und im Umgang mit Hilfsmitteln. Dazu arbeiten wir mit Rehabilitationsfirmen aus Bern zusammen. Unsere Therapeut:innen beraten Schüler:innen und Eltern gerne mit ihrem Fachwissen. Sie unterstützen auch bei Anpassungen.

Das ist wichtig: Die IV oder die Krankenkasse muss das Hilfsmittel bewilligen

Interkulturelle Kommunikation

Eine gute Kommunikation mit den Eltern ist uns wichtig. Missverständnisse entstehen nicht nur dann, wenn wir eine andere Sprache sprechen. Andere Kulturen haben andere Werte und Kommunikationsstile. Interkulturelle Kommunikation ist deshalb zentral für eine gute Elternarbeit. Sie hilft zu verstehen, warum jemand auf eine bestimmte Art reagiert.

Für Elterngespräche organisieren wir bei Bedarf ausgebildete interkulturelle Dolmetscher:innen und Vermittler:innen. Sie übersetzen das Gesprochene vollständig und korrekt. Dabei halten sie sich an Vorgaben wie Neutralität und Transparenz. Für die Dolmetscher:innen und Vermittler:innen gilt die Schweigepflicht.

Gut zu wissen: Wir nutzen die App «Klapp» für den Austausch mit den Eltern und den Schüler:innen. Sie kann Nachrichten in viele Sprachen übersetzen.

Integration

Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen oder motorischer Einschränkung können die Regelschule an ihrem Wohnort besuchen. Unser Ambulanter Dienst unterstützt sie dabei mit Förderlektionen und persönlicher Assistenz.

Unsere Schule arbeitet auch mit der Regelschule Rossfeld in unserer Nachbarschaft zusammen. In jedem Schuljahr finden gemeinsame Anlässe statt. Eine Rampe verbindet beide Schulareale.

Siehe auch: Ambulanter Dienst

IV-Eingliederungsfachperson

IV-Eingliederungsfachpersonen arbeiten bei den IV-Stellen. Sie beraten Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben. Sie unterstützen bei der Berufswahl und bei der Stellensuche.

Siehe auch: Berufswahl

Klassengrösse

In unseren Klassen sind sechs bis neun Schüler:innen. So können unsere Lehrpersonen jede Schülerin und jeden Schüler gezielt und individuell fördern.

Kantonales Jugendamt (KJA)

Im Kanton Bern gibt es rund 90 Kinder- und Jugendeinrichtungen. Sie betreuen Kinder und Jugendliche während des Tages und der Nacht. Zudem gibt es zehn Eltern-Kind Einrichtungen. Hier wohnen Eltern oder Elternteile gemeinsam mit ihren Kindern. Die Einrichtung begleitet sie im Alltag. Das kantonale Jugendamt (KJA) ist für die Bewilligung und Aufsicht der Einrichtungen zuständig.

Die Schulbildung der Stiftung Rossfeld mit ihrem Wohnangebot ist eine vom KJA anerkannte Einrichtung.

Zum kantonalen Jugendamt

Siehe auch: Wohnen, Teilinternat, Tagesschule

Klapp

Für den Austausch mit den Eltern nutzen wir die App «Klapp». Eltern können uns über «Klapp» Nachrichten schicken und erhalten Informationen von uns.

Praktisch: Klapp kann Nachrichten in viele Sprachen übersetzen.

Krankheit

Ist Ihr Kind krank? Oder kann es aus einem anderen Grund nicht in die Schule kommen? Bitte melden Sie das so früh wie möglich beim Sekretariat – über die App «Klapp», per E-Mail oder Telefon.

E-Mail: schulbildung@rossfeld.ch
Telefon: +41 31 300 02 61

Siehe auch: Absenzen

Kostengutsprachen

Für die Ergo- und Physiotherapie braucht es eine Kostengutsprache. Das bedeutet: Die IV oder die Krankenkasse muss die Kosten bewilligen. Unser medizinisches Sekretariat kann das Kostengesuch im Auftrag der Eltern stellen.

Das ist wichtig: Eine Ärztin oder ein Arzt muss die Therapie verordnen.

Siehe auch: Verordnungen für Therapien

Lehrplan 21

Wir orientieren uns am Lehrplan 21 des Kantons Bern. Im Lehrplan 21 stehen die Ziele, welche die Schüler:innen vom Kindergarten bis Ende der Oberstufe lernen sollen. Unsere Lehrpersonen planen und gestalten den Unterricht nach dem Lehrplan 21. Sie verwenden dafür die Lehrmittel, die der Kanton vorgibt.

Die Broschüre «Anwendung des Lehrplans 21 für Schüler:innen mit komplexen Behinderungen in Sonder- und Regelschulen» enthält zusätzliche Empfehlungen.

Mehr Informationen zum Lehrplan 21 für das besondere Volksschulangebot

Lager

Alle vier Jahre findet vor den Sommerferien ein Sommerlager statt. Es dauert 5 Tage. Die Wohngruppe organisiert das Lager. Das Sommerlager ist für alle Schüler:innen obligatorisch. Ziel ist: Die Schüler:innen bewegen sich an einem neuen Ort und erleben gemeinsam neue Dinge.

Für die Jugendlichen ab 12 Jahren gibt es zwischen Januar und Februar während der Schulzeit ein freiwilliges Skilager.

Läuse

Hat Ihr Kind Läuse? Bitte informieren Sie die Schule und die Wohngruppe sofort. Wir behandeln die Meldung vertraulich. Beginnen Sie bitte sofort mit der Behandlung mit einem Anti-Laus-Shampoo. Nach der Behandlung darf Ihr Kind wieder in die Schule kommen.

Bei Fragen hilft Ihnen unsere Läusebeauftragte weiter.

Lernbericht

Der Lernbericht ist ein Förder- und Beurteilungsbericht.

Siehe auch: Beurteilung

Logopädie

Unsere Logopäd:innen behandeln Schwierigkeiten mit der Sprache, dem Sprechen, der Stimme und dem Schlucken. Die Logopädie findet während der Unterrichtszeit statt, als Einzeltherapie oder in Kleingruppen. Das Ziel ist, die mündliche und schriftliche Kommunikation zu fördern.

Je nach Bedarf setzen die Logopäd:innen Schwerpunkte, zum Beispiel

  • Lautbildung,
  • Atemführung,
  • Wortschatz und Wortbedeutung,
  • Satzbau,
  • Betonung und Rhythmus,
  • Sprachverständnis,
  • Lesen und Schreiben,
  • Unterstützte Kommunikation,
  • Schlucktherapie.

Meldestelle

Die Meldestelle nimmt Anliegen von Schüler:innen, Eltern und Mitarbeiter:innen entgegen. Zum Beispiel bei Fehlverhalten und Grenzüberschreitungen von Erwachsenen und Kindern der besonderen Volksschule.

Die Schüler:innen können der Meldestelle eine Nachricht über Teams schicken.

E-Mail: meldestelle.schule@rossfeld.ch
Telefon: +41 31 300 02 64

Medikamente

Die Mitarbeiter:innen der Wohngruppe geben den Kindern und Jugendlichen ihre Medikamente. Sie sind dafür ausgebildet.

Das ist wichtig: Der Hausarzt muss die Medikamente verordnen. Und Sie als Eltern müssen uns die Medikamente geben. Bitte teilen Sie Änderungen sofort der Wohngruppe mit. Zu Beginn jedes Schuljahres müssen Sie das Medikamentenblatt neu ausfüllen.

Metacom

Metacom ist ein Symbolsystem für die Unterstützte Kommunikation (UK). Es hat über 17’000 klare und einfache Bilder und Piktogramme. Sie helfen Menschen, die nicht oder eingeschränkt sprechen, lesen oder schreiben können. Mit den Symbolen können sie sich ausdrücken und den Alltag besser verstehen.

Wir nutzen Metacom im Unterricht, auf den Wohngruppen und in den Therapien. Mithilfe der Symbole machen wir Ablaufpläne und erstellen Lernmaterial. Wir nutzen Metacom auch für unseren Menüplan im Eingangsbereich.

Siehe auch: Unterstützte Kommunikation (UK)

Mittagsbetreuung

Unsere Sozialpädagog:innen betreuen die Kinder und Jugendlichen am Mittag und nach dem Unterricht auf den Wohngruppen

Siehe auch: Wohngruppen

Notfälle

Für Notfälle haben wir einen Notfallplan. Die Bezugspersonen haben für jede Schülerin und jeden Schüler ein digitales Notfallblatt. Darauf stehen alle wichtigen Informationen und die Kontaktdaten.

Öffnungszeiten Schule

Die Schule ist wie folgt offen:

  • Montag, Dienstag und Donnerstag: 7.30 bis 12 Uhr / 14 bis 17 Uhr
  • Mittwoch: 7.30 bis 12 Uhr
  • Freitag: 7.30 bis 12 Uhr / 14 bis 16 Uhr

Projektwoche

Jedes Jahr findet zwischen Februar und März eine Projektwoche statt. Das Thema wechselt jedes Jahr. Alle Schüler:innen beschäftigen sich eine Woche lang intensiv mit einem Schwerpunkt.

Alle vier Jahre findet während des Schuljahres ein Sommerlager statt. Es dauert fünf Tage.

Siehe auch: Lager

Pflege

Die Sozialpädagog:innen und die Mitarbeiter:innen der Wohngruppen übernehmen die Pflege. Dabei ist uns wichtig: Die Schüler:innen machen so viel wie möglich selbst. Die Sozialpädagog:innen begleiten und überwachen die Schüler:innen in diesem Prozess und leiten sie an.

Physiotherapie

In der Physiotherapie behandeln wir körperliche Funktionsstörungen und Schmerzen. Das Ziel ist eine bessere Lebensqualität, indem wir Schmerzen lindern, die Beweglichkeit verbessern und die Kraft und Koordination stärken. Die Therapie beginnt bei dem, was Ihr Kind schon kann, und hilft, neue Fähigkeiten zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen die Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit der Schüler:innen: Sie sollen so viel wie möglich selbst tun. Und sie sollen erfahren, dass ihr Handeln etwas bewirkt.

Siehe auch: Kostengutsprachen

Pausenregeln

In den Pausen gelten folgende Regeln:

  • Wir sind freundlich zueinander.
  • Bei Stopp ist Schluss.
  • Alle Türen bleiben offen.
  • Wir verbringen die Pause im Gang ohne Handys.
  • Ich darf Hilfe holen.

Parkplätze

Die Stiftung Rossfeld hat nur wenige öffentliche Parkplätze. An der Reichenbachstrasse und im Quartier gibt es Parkplätze in der blauen Zone (maximal für 1.5 Std.).

Psychologische Angebote

Externe Kinderpsycholog:innen bieten bei uns Psychotherapie an. Die Therapie findet während der Unterrichtszeit statt. Das Angebot ist individuell. Wir besprechen und planen es in Absprache und im Auftrag von Eltern.

Das ist wichtig: Eine Ärztin oder ein Arzt muss die Psychotherapie verordnen.

Bei Fragen ist Schulleiterin Rahel Wälti für Sie da.

Telefon: +41 31 300 02 60
E-Mail: rahel.waelti@rossfeld.ch

Regeln

In unserer Schule gelten einfache und klare Regeln. Alle Schüler:innen und Mitarbeiter:innen kennen die Regeln. Sie helfen im gemeinsamen Alltag und bei der Zusammenarbeit.

Rat der Schüler:innen

Wir haben einen Rat der Schüler:innen. Er setzt sich für die Bedürfnisse der Schüler:innen ein. Der Rat der Schüler:innen bespricht Anliegen aus den Klassen und geht damit zur Geschäftsleitung.

Jede Klasse wählt zu Beginn des Schuljahres eine Vertreterin oder einen Vertreter sowie eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter. Ältere Schüler:innen vertreten zum Teil jüngere Klassen. Zwei erwachsene Personen begleiten den Rat der Schüler:innen.

Schnuppern

Ihr Kind kommt vielleicht bald an unsere besondere Volksschule. Wir bieten vor dem Schuleintritt Schnuppertage an. Bitte sprechen Sie sich dazu mit der zuständigen Erziehungsberatungsstelle ab.

In besonderen Situationen können Sie einen Kurzbesuch direkt mit der Leitung der Schulbildung absprechen – zum Beispiel, wenn unser Ambulanter Dienst Ihr Kind bereits begleitet.

Siehe auch: Anmeldung

Schulassistent:innen

In jeder Klasse arbeitet eine Schulassistentin oder ein Schulassistent. Sie unterstützen die Lehrpersonen und die Schüler:innen im Unterricht. Dank der Assistenz können wir den Unterricht individuell an die Bedürfnisse der Schüler:innen anpassen.

Wir stellen die Schulassistent:innen meistens für ein Praktikum an. Dieses dauert ein Jahr. In den Regelklassen des Kantons Bern kann der Ambulante Dienst Schulassistent:innen für einzelne Kinder anstellen.

Skilager

Unser Therapie-Team organisiert jedes Jahr zwischen Januar und Februar während der Schulzeit ein Schneesportlager. Das Lager ist für Schüler:innen ab 12 Jahren und dauert fünf Tage. Die Einladung erhalten die Schüler:innen nach den Herbstferien. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Siehe auch: Lager

Stundenplan

Alle Schüler:innen haben einen individuellen Stundenplan, in dem alle Therapien eingeplant sind. Darin stehen die Lektionen, die Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie. Wie viele Lektionen Ihr Kind hat, hängt vom Alter und der Schulstufe (Zyklus 1 bis 3) ab.

Im Juni erhalten Sie den Rahmenstundenplan für Ihr Kind. Darin stehen auch die Kontaktdaten der Lehrpersonen. Den detaillierten Stundenplan mit allen Lektionen und Therapien schicken wir Ihnen in der letzten Woche der Sommerferien digital.

Siehe auch: Punkt Zyklus

Schulisches Standortgespräch (SSG)

Einmal pro Jahr findet ein Schulisches Standortgespräch (SSG) statt – jeweils im zweiten Semester.  Im SSG besprechen wir die Entwicklung Ihres Kindes und die Ziele aus dem ISG. Für Sie als Eltern ist das SSG obligatorisch.

Die Lehrperson Ihres Kindes leitet das SSG. Ab der 3. Klasse (Zyklus 2) ist Ihr Kind dabei. Im Kindergarten und in der 1. und 2. Klasse (Zyklus 1) entscheiden wir gemeinsam, ob Ihr Kind teilnehmen soll.

Spital- und Reha-Aufenthalte

Ihr Kind ist im Spital oder in der Reha und kann nicht zur Schule kommen. Trotzdem ist es beschulungsfähig. Das heisst: Es kann lernen und für die Schule arbeiten. Zum Beispiel:

  • Ihr Kind kann nur in bestimmten Positionen sitzen oder liegen. Es kann auch in diesen Positionen für eine bestimmte Zeit arbeiten.
  • Ihr Kind braucht viel Therapie und ist deshalb in der Reha. Es kann zwischen den Therapien lernen.

Die Lehrperson kennt den Lernstand Ihres Kindes. Sie koordiniert den möglichen Unterricht mit den Lehrer:innen der Reha, dem Förderteam, Ihnen als Eltern und dem Ambulanten Dienst.

Schulweg

Der Schulbus holt die Schüler:innen am Morgen zu Hause ab und bringt sie am Abend zurück. Dazu haben wir eine Vereinbarung mit Transportunternehmen. Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern bezahlt den Schulbus.

Kommt Ihr Kind selbstständig mit dem Bus oder Zug in die Schule? Dann können Sie die Billettkosten zurückfordern. Schreiben Sie uns dazu ein E-Mail an: schulbildung@rossfeld.ch. 

Transport

Der Schulbus holt die Schüler:innen am Morgen zu Hause ab und bringt sie am Abend zurück. Dazu haben wir eine Vereinbarung mit Transportunternehmen. Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern bezahlt den Schulbus.

Siehe auch: Schulweg

Tagesschule

An den schulfreien Nachmittagen und nach Schulschluss bieten wir in der Tagesschule zu bestimmten Zeiten Betreuung an. Die Betreuungszeiten richten sich nach dem Fahrplan des Schulbusses.

Die Anmeldung zur Tagesschule gilt für das ganze Schuljahr. Es braucht mindestens drei angemeldete Schüler:innen, damit wir das Angebot führen können. Sie als Eltern bezahlen einen Teil der Betreuungskosten sowie das Mittagessen. Die Kosten hängen von Ihrem Einkommen ab.

Siehe auch: Elternbeiträge

Teilinternat

Ihr Kind kann ein bis vier Tage pro Woche im Teilinternat wohnen. Am Wochenende und in den Schulferien ist das Teilinternat geschlossen.

Das Teilinternat bietet mehrere Vorteile:

  • gemeinsame Zeit mit Schulkolleg:innen ausserhalb der Schulzeit,
  • Training für mehr Selbstständigkeit,
  • Ablösung und eigenständiger werden,
  • Entlastung für die Familie,
  • Zeit für Hobbys und Freizeitaktivitäten,
  • kürzere Schulwege – mehr Freizeit.

Das ist wichtig: Melden Sie Ihr Kind frühzeitig bei der Erziehungsberatungsstelle an. Das Schulinspektorat muss den Eintritt ins Teilinternat bewilligen.

Bei Fragen hilft Ihnen Alexandra Tschanz weiter:

E-Mail: alexandra.tschanz@rossfeld.ch

Siehe auch: Wohnen

Therapieangebote

Die Therapien finden als Einzel- oder Gruppentherapien statt. Sie richten sich nach den Fähig- und Fertigkeiten der Schüler:innen. Unsere Therapeut:innen sind spezialisiert auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit körperlichen Behinderungen.

Therapiebad

Wir haben ein eigenes Therapiebad. Es befindet sich im Hauptgebäude der Stiftung Rossfeld. Das Wasser ist 32 Grad warm. Wir bieten Gruppen- oder Einzelbehandlungen an.

Das ist wichtig: Eine Ärztin oder ein Arzt muss die Behandlung verordnen.

Unterstützte Kommunikation (UK)

Der Grundsatz von Unterstützter Kommunikation (UK) ist: Jeder Mensch möchte kommunizieren und Kontakt zu anderen haben. UK ist ein Set an individuellen Massnahmen für Menschen, die nicht oder eingeschränkt sprechen, lesen oder schreiben können. Das Ziel ist: Die Betroffenen können sich besser verständigen und mehr mitbestimmen im Alltag. Zu UK gehört zum Beispiel:

  • körpereigene Kommunikationsformen, zum Beispiel Mimik oder Gebärden,
  • Kommunikation über Objekte, zum Beispiel ein Trinkbecher für den Wunsch, etwas zu trinken,
  • grafische Symbole, zum Beispiel Metacom,
  • technische Kommunikationshilfen, zum Beispiel das iPad.

Wir haben eine UK-Anlaufstelle und arbeiten eng mit Berater:innen eines Hilfsmittelanbieters für elektronische Hilfsmittel zusammen.

Siehe auch: Metacom

Verordnung für Therapien

Ergo- und Physiotherapie sind ärztlich verordnete Therapien. Das bedeutet: Eine Ärztin oder ein Arzt muss die Therapie verordnen. Auf Ihren Wunsch schickt das medizinische Sekretariat das Gesuch an die IV oder die Krankenkasse. Sobald wir die Kostengutsprache erhalten, können wir die Therapie planen. Die Therapien sind Teil des Stundenplans und finden während der Schulzeit statt.

Siehe auch: Kostengutsprachen

Wohngruppen

Unsere Mitarbeiter:innen der Wohngruppen betreuen die Kinder und Jugendlichen während der Pausen und in der schulfreien Zeit. Derzeit haben wir fünf Wohngruppen für Schüler:innen des Zyklus 1 und 2 und zwei Jugendgruppen.

Auf den Wohngruppen arbeiten Sozialpädagog:innen, Pflegefachpersonen, pädagogische Mitarbeiter:innen und Praktikant:innen in kleinen Teams zusammen. Sie sind zuständig für die:

  • sozialpädagogische Förderung,
  • Pflege,
  • Medikamentenabgabe,
  • Betreuung,
  • Tagesschule und 
  • Freizeitgestaltung.

Wohnen: Tagesschule und Teilinternat

Wir haben eine Tagesschule und verschiedene Wohnangebote:

  • Tagesschule: Unsere Mitarbeiter:innen betreuen die Schüler:innen in den Pausen und in der schulfreien Zeit. Nach Schulschluss oder am Ende der Tagesschule gehen die Kinder und Jugendlichen nach Hause.
  • Teilinternat: Die Kinder und Jugendlichen verbringen zwischen einer und vier Nächten pro Woche im Teilinternat in familiären Wohngruppen. An den anderen Tagen besuchen sie die Tagesschule.

Zyklus 1-3

Der Lehrplan 21 gliedert die Schulzeit in drei Zyklen:

  • Zyklus 1: Kindergarten und Unterstufe
  • Zyklus 2: Mittelstufe
  • Zyklus 3: Oberstufe bis Schulaustritt

Wir unterrichten unsere Schüler:innen aufgrund ihrer Behinderung individuell. Dadurch können wir sie nicht immer einem spezifischen Schuljahr zuteilen. Eine Schülerin oder ein Schüler besucht daher eine Schulstufe teilweise länger oder kürzer.

Zuweisung

Das besondere Volksschulangebot des Kantons Bern richtet sich an Kinder und Jugendliche mit einem besonderen Bildungsbedarf. Sie erhalten dort eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Bildung.

Wir sind eine vom Kanton anerkannte besondere Volksschule. Wir unterstützen Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen im integrativen und separativen Setting:

  • in der Regelklasse an ihrem Wohnort oder
  • in der Schulbildung Rossfeld

Das ist wichtig: Sie als Eltern müssen Ihr Kind in jedem Fall bei der zuständigen Erziehungsberatungsstelle anmelden. Das Schulinspektorat macht dann die Zuweisung.

Zu den regionalen Erziehungsberatungsstellen

Siehe auch: Anmeldung

Zeugnis

Alle Schüler:innen erhalten einen Förderbericht. Je nach Stufe erhalten sie auch einen Beurteilungsbericht oder eine Unterrichtsbestätigung. Wir nennen den Förder- und Beurteilungsbericht Lernbericht.

Gut zu wissen: Wir geben den Lernbericht im gleichen Rhythmus wie die Regelschule ab.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Beurteilung und zu den Übertritten:

Beurteilung und Übertritte im besonderen Volksschulangebot

Siehe auch: Beurteilung

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